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Aktuelle News und Tipps rund um Immobilien, den Immobilienmarkt, Energieeffizienz und mehr.
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Die Altstadt zwischen Donau, Inn und Ilz ist Passaus Postkartenmotiv — Stephansdom, Residenzplatz, Schaiblingsturm, das Drei-Flüsse-Eck. Wer hier wohnt, wohnt in einem der visuellen Wahrzeichen der deutsch-österreichischen Donau-Region. Was das 2026 konkret kostet, wer hier kauft und welche Eigentümer-Themen für die Altstadt typisch sind.
Die Altstadt erstreckt sich auf der Halbinsel zwischen Donau (Nord) und Inn (Süd) — von der Ortspitze im Osten (dem berühmten Drei-Flüsse-Eck, wo Donau, Inn und Ilz zusammenfließen) bis zum Hauptbahnhof im Westen. Mit rund 152 Hektar Fläche ist sie kompakt, dafür dicht und historisch reich. Der Stadtteil umfasst auch die Areale nördlich der Donau rund um die Veste Oberhaus sowie die fünf Unterbereiche Altstadt-Ortsmitte, Neumarkt, Anger, Bschütt (1939 aus Hacklberg eingemeindet) und Oberhausberg.
Die Siedlungsgeschichte reicht weit zurück: Boiodurum, ein keltisches Oppidum (etwa 15 v. Chr. bis 50 n. Chr.), und das römische Kastell Batavis (um 150 n. Chr.) prägen die Wurzeln des Ortes. Nach den verheerenden Stadtbränden 1662 und 1680 wurde die Altstadt im einheitlichen Inn-Salzach-Stil wiederaufgebaut — Bürgerhäuser mit Walmdächern und Grabendächern, die das Stadtbild bis heute prägen.
Die Altstadt ist eine Mischung aus Wohnen, Verwaltung, Handel, Gastronomie und Tourismus. Anders als in vielen touristisch dominierten Altstädten leben hier weiterhin spürbar viele Menschen, nicht nur in Apartments. Bewohnergruppen 2026:
Reine Studentenwohnungen sind in der Altstadt weniger verbreitet als in der Innstadt — die Quadratmeter sind teurer, die Wohnungen oft größer geschnitten, der Anteil 1-Zimmer-Apartments niedrig.
ca. 4.500–5.500 €/m²
Eigentumswohnung gepflegter Bestand, mittlere Altstadt-Lage
Quelle: IMAG-Passau, Verkaufsabschlüsse Q4/2025 – Q1/2026
Die Altstadt ist neben der Innstadt das teuerste Pflaster Passaus. Für denkmalgeschützte Häuser mit besonderem Lage- oder Bauwert kommen in Einzelfällen Preise zwischen 600.000 und 1,5 Mio. € vor — abhängig von Grundstück, Geschossfläche und Sanierungsstand.
| Objekttyp Altstadt | Preisspanne 2026 | Vergleich Passau-Schnitt |
|---|---|---|
| ETW Bestand, mittlere Lage | 4.500–5.500 €/m² | +30–60 % |
| ETW saniert, Top-Adresse | 5.500–6.500 €/m² | +60–90 % |
| Denkmalhaus, mittlerer Sanierungsstand | 600.000–1,2 Mio. € | — |
| Kaltmiete ETW Bestand | 13–16 €/m² | +10–35 % |
Ein großer Teil der Altstadt steht unter Ensemble- oder Einzeldenkmalschutz. Das hat Folgen für Käufer und Eigentümer:
Versorgung: Bäckereien, Apotheken, Drogerien, Supermärkte im Stadtteil. Wer aus der Altstadt einkauft, hat eine der besten Versorgungs-Lagen Niederbayerns.
Bildung: Direkt in der Altstadt liegen das Gisela-Gymnasium und die Gisela-Realschule im Klosterkomplex Niedernburg. Weitere weiterführende Schulen — etwa das Adalbert-Stifter-Gymnasium — liegen in den benachbarten Stadtteilen (Hacklberg) und sind mit Bus oder zu Fuß erreichbar.
Kultur und Wahrzeichen: Stephansdom mit der größten katholischen Kirchenorgel der Welt (17.974 Pfeifen, 233 Register), die fürstbischöfliche Residenz, Veste Oberhaus hoch über der Stadt und die Veste Niederhaus an der Ilzmündung, Kloster Niedernburg sowie das ehemalige Kloster St. Nikola, dazu mehrere Museen und das Stadttheater. Was eine Großstadt an Kultur bietet, ist in 5 Minuten zu Fuß erreichbar.
ÖPNV: Hauptbahnhof in 10 Minuten Fußweg, alle Buslinien laufen durch die Altstadt. Mit dem Deutschlandticket sehr günstig auch in die Universität (15 Min Bus) oder ins Umland.
Auto: Die Altstadt ist eine Fußgängerzone-dominierte Lage — Auto fahren ist eingeschränkt, Stellplätze sehr knapp und teuer. Tiefgaragen am Klostergarten und am Residenzplatz, aber für Bewohner oft Wartezeiten. Wer ohne Auto leben kann, ist in der Altstadt im Vorteil.
Die Altstadt ist die historisch am stärksten vom Hochwasser betroffene Lage Passaus. Die Hochwasser-Marken am Stephansdom und an der Donauseite dokumentieren Jahrhunderte. Beim Kauf gilt:
Die Altstadt-Käufer sind 2026 vor allem Eigennutzer mit klarem Plan: Käufer, die seit längerem auf eine Altstadt-Adresse warten, und Käufer mit Affinität zu denkmalgeschützter Bausubstanz. Spekulative Käufer sind selten — die Komplexität von Denkmalschutz und Sanierungsaufwand schreckt sie ab.
Verfügbares Angebot ist saisonal: im Frühjahr 2026 gab es einen deutlichen Inserateschub, der bis zum Sommer abgeräumt sein dürfte.
Altstadt-Verkäufe brauchen gute Vorbereitung — Denkmalschutz- Dokumentation, Energiestatus, Hochwasser-Vorsorge sollten beim Verkaufsstart geklärt sein. Käufer kommen vorbereitet zur Besichtigung und erkennen Lücken schnell.
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