Immobilienmarkt 2026: Trends und Prognosen

Immobilienmarkt 2026: Trends und Prognosen

Was erwartet den deutschen Immobilienmarkt im Jahr 2026? Nach der Preiskorrektur 2023 und der Erholung 2024/2025 stellt sich die Frage, wie es weitergeht. Wir werfen einen Blick auf die wichtigsten Trends und Prognosen.

Die Bauzinsen dürften sich 2026 weiterhin in einem Korridor zwischen 3,0 und 3,8 Prozent bewegen. Die EZB hat den Leitzins seit Mitte 2024 schrittweise gesenkt, doch bei den langfristigen Baufinanzierungszinsen ist die Wirkung begrenzt. Ein deutlicher Rückgang unter drei Prozent wird von den meisten Experten für 2026 nicht erwartet. Die Niedrigzinsphase von unter einem Prozent liegt endgültig hinter uns.

Bei den Kaufpreisen zeichnet sich eine moderate Aufwärtsentwicklung ab. In den Ballungsgebieten dürften die Preise um drei bis fünf Prozent steigen, in ländlicheren Regionen um ein bis drei Prozent. Die fundamentale Unterversorgung mit Wohnraum – weniger Fertigstellungen als benötigt – stützt die Preise nachhaltig. Allerdings wächst die Schere zwischen energetisch guten und schlechten Immobilien weiter: Sanierte Objekte erzielen Aufpreise, unsanierte Häuser mit schlechter Energiebilanz verlieren an Wert.

Die Mietpreisbremse wurde bis 2029 verlängert, und eine Mietrechtsreform mit Indexmieten-Deckelung steht bevor. Für Vermieter bedeutet das ein engeres regulatorisches Umfeld, während Mieter von mehr Schutz profitieren. Der neue EU-Energieausweis ab Mai 2026 wird die Transparenz am Markt weiter erhöhen und energetische Qualität noch sichtbarer machen.

Für die Region Passau erwarten wir stabile bis leicht steigende Preise bei einer soliden Nachfrage. Die Universität, die gute Infrastruktur und die attraktive Lage an drei Flüssen machen Passau für Käufer und Mieter weiterhin interessant. Wenn Sie 2026 einen Kauf oder Verkauf planen, beraten wir Sie gerne mit unserer lokalen Marktexpertise.